Category: HDR


HDR – High Dynamic Range Bilder

Bildband: Berlin in HDR // (4) Im Plenarsaal des Reichstags

Im Rahmen meines Berlin Besuchs hatte ich die Möglichkeit über den Besucherdienst des Reichstags auf die Besuchertribüne des Plenarsaals im Reichstag zu kommen.

Dort wurde ein Vortrag über den Bundestag im allgemeinen Geboten, der etwa eine Dreiviertelstunde dauert und auch für Menschen, die sich – im Gegensatz zu mir – nicht besonders für Politik interessieren etwas sein könnte, da das ganze recht frisch mit etwas Witz aufgemacht ist.

Wichtig ist jedoch zu beachten, dass man sich für solche Vorträge, für den Kuppelbesuch und auch für Führungen durch das Reichstagsgebäude rechtzeitig, am besten Online, anmelden muss. Leider hat es deswegen bei mir nicht mit einer Führung geklappt, da die Plätze dafür schon ausgebucht waren.

Besuche im Reichstag sind übrigens generell kostenlos! Beziehungsweise sie wurden vom Steuerzahler (wer auch immer das sein mag :-D ) schon vorbezahlt. ;-)

Auf der Besuchertribüne habe ich natürlich jede verfügbare Sekunde vor und nach dem Vortrag genutzt um möglichst viele gute Bilder zu machen. Das Stativ durfte ich leider nicht mit hineinnehmen, wobei sich das Hauspersonal da etwas unsicher war. Das heisst, dass mit etwas Druck meinerseits da vielleicht mehr möglich gewesen wäre. Das war jedoch nicht nötig gewesen, da ich mein Bohnenkissen dabei hatte und somit einfach die Kamera auf den Geländern ablegen konnte. Das ganze ist zwar etwas weniger Flexibel als ein Stativ aber dafür habe ich es bisher wirklich an jeden Ort der Welt mitnehmen dürfen! :-) Da es im Plenarsaal nicht besonders hell ist sind HDR-Bilder generell nur mit Stativ oder eben Bohnensack möglich! Beide Bilder wurden übrigens mit 11mm Brennweite an meiner Crop-Kamera EOS 7D gemacht…

Hier die Ergebnisse für euch… ;-)

 

 

 

 

 

Letzter Rückblick auf den Winter …


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Die Wintersaison geht mit großen Schritten auch in den Skigebieten ihrem Ende zu und da wollen wir euch zum Abschluss noch ein paar Bilder aus der vergangenen Saison zeigen.

Alle Bilder sind in den französischen Alpen im Skigebiet “Les 3 Vallees” in der Umgebung von Albertville entstanden.

Ich glaube, dass man zu den Bildern nicht zu viele Worte verlieren muss, da sie für sich selbst sprechen! Wenn euch dennoch Fragen zur Entstehung der Bilder in technischer oder sonstiger Art im Kopf herum schwirren, dann fühlt euch frei diese unten als Kommentar zu posten! An sonsten: genießt den Rückblick auf den Winter und freut euch, wie ich, auf den Sommer! :D

 

 

 

 

Hierbei handelt es sich um eine 360 Grad Ansicht! Einfach in das Bild klicken und mit der Maus den Blick steuern! :-)

 

 

 

 

 

 

Solltet ihr jetzt noch einmal Lust auf Wintersport bekommen haben, dann schaut mein Ski-VideoSk aus dieser Saison an! ;-)

Bildband: Berlin in HDR // (3) Berliner Dom

Nachdem wir die letzten Tage wieder etwas Abwechslung in die “Bude” gebracht haben wird es heute Zeit unseren Bildband “Berlin in HDR” fortzusetzen.

Dabei will ich euch heute zwei HDR-Bilder vom Berliner Dom zeigen.

 

 

Zunächst hatte ich einige Bilder von der “Frontansicht” des Doms geschossen, von der aus man ihn normalerweise auf den meisten Bildern zu sehen bekommt. Doch als ich gerade dabei war zur nächsten Sehenswürdigkeit am Dom vorbeizulaufen und eigentlich schon mit dem Motiv “Dom” abgeschlossen hatte drehte ich mich noch einmal um und habe genau aus dieser Perspektive nach oben zur Kuppel gesehen. Was ich sah fand ich sofort deutlich interessanter als die “Standardansicht” von vorne und deshalb habe ich sofort wieder die gerade eingepackte Kamera aus dem Rucksack geholt um noch eine letzte Aufnahme von diesem Bauwerk zu machen. Und wie es häufig so der Fall ist, ist eben genau diese Perspektive nach der Bearbeitung die gewesen, die mir am besten gefällt. Deshalb wollte ich euch auch dieses Bild zuerst zeigen.

 

 

Der Vollständigkeit halber und natürlich auch deswegen weil mir dieses Bild selbstverständlich auch gefällt gibt es als zweites noch die Ansicht von vorne. Allerdings bewusst mit dem zwischen Kuppel und rechtem Turm hindurch sichtbaren Fernsehturm. Irgendwie sieht es aus dieser Perspektive fast so aus als würde die Kugel direkt auf dem Dom stehen. Das finde ich irgendwie interessant! :-)

 

Bildband: Berlin in HDR // (2) Bundeskanzleramt

Heute soll es mit dem neulich angekündigten Bildband “Berlin in HDR” weiter gehen. Im zweiten Teil will ich euch zwei Bilder zeigen, die ich bei Dunkelheit vom Bundeskanzleramt gemacht habe. Wie ich kurz vorher beim Besuch der Reichstagskuppel erfahren habe, wird dieser Bau in Berlin auch häufig als die “Waschmaschine” bezeichnet. ;-) Das ist erschreckend zutreffend, wenn man das Gebäude aus einer etwas größeren Distanz sieht! :-D

 

 

 

Da vor dem Gebäude ein Zaun steht musste ich um diesen nicht mit auf die Bilder zu bekommen mein Objektiv zwischen den Gittern durchschieben. Davon haben mich die patrouillierenden Polizisten nicht abgehalten, wofür ich sehr dankbar bin, da sonst solche Aufnahmen nicht möglich gewesen wären. ;-) Hier ein Bild, das die Entstehung der gezeigten Bilder dokumentiert. (Leider nur in Handy-Foto-Qualität ;-) )

Making of Bundeskanzleramt

 

Beide Bilder sind, wie vielleicht auf dem Making of Bild zu erkennen, mit dem Canon EF-S 17-55mm f2.8 IS USM gemacht worden, das hier ein weiteres mal seine universelle Einsetzbarkeit bewiesen hat.

Das Stativ war bei Belichtungszeiten von mehr als 10 Sekunden natürlich ein Muss, auch wenn mich das Stundenlange Herumtragen schon auf die Dauer etwas genervt hat! ;-)

Bildband: Berlin in HDR // (1) Olympiastadion

Wie Rico euch schon im letzten Artikel berichtet hat, habe ich die letzte Woche in Berlin verbracht.

Dort habe ich natürlich eine ganze Menge an Bildern von den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gemacht. Davon fast alle als HDR. Das heißt, dass ich von fast allen Bildern drei oder mehr Belichtungen gemacht habe. Mehr zu diesem Thema gibts übrigens auf unserem HDR-Tutorial.

Anders als es jedoch bei meinem Berlintrip vor etwa einem Jahr war von dem ich euch Bilder vom Reichstag, dem Kanzleramt und dem Brandenburger Tor gezeigt hatte, habe ich diesmal jedoch deutlich mehr Zeit zum Fotografieren gehabt und deswegen sollten die Ergebnisse noch überzeugender sein. Zudem war es mir möglich noch ganz andere Bauten vor die Linse zu bekommen.

In den kommenden Wochen werde ich euch in den kommenden Artikeln immer wieder Bilder aus dieser Serie zeigen und am Ende soll so ein kleiner Bildband mit dem Titel “Berlin in HDR” entstehen.

Sollte Interesse an einer Gedruckten Form von einzelnen Bildern (selbstverständlich auch in Plakatgröße) oder am gesamten Bildband in Form eines gedruckten Buches bestehen, oder wenn ihr auch nur die Bilder in voller Auflösung haben möchtet, dann meldet euch gerne bei mir unter basti@waitingforthegig.com oder über unser Kontaktformular.

Um euch auf die ganze Sache Appetit zu machen will ich mit dem Berliner Olympiastadion anfangen, das in seiner wechselhaften Geschichte unter Anderem schon die Olympischen Spiele 1936 und das Endspiel der Fussball Weltmeisterschaft 2006 beheimatet hat.

Dort habe ich mehrere Panoramaaufnahmen vom Innenraum gemacht, da es auf herkömmliche Art und Weise schlicht nicht möglich ist die enorme Mächtigkeit beziehungsweise Dimension des Gebäudes einzufangen.

Drei dieser Panoramaaufnahmen aus ganz verschiedenen Winkeln des Stadions will ich euch heute zeigen.

 

 

 

 

Kommentare zum ganzen Bildband oder zu den einzelnen Bildern sind ausdrücklich erwünscht! ;-) Sagt mir, welche der drei Perspektiven ihr am besten findet.

BAOM! // Graffiti Colorkey

Als vor etwas mehr als einem Jahr Rico und ich auf der Suche nach einem Lost Place durch die Bahnstadt in Heidelberg Pfaffengrund unterwegs waren, von dem wir euch bereits DIESES Foto gezeigt haben, habe ich auch einige Fotos von Graffitis gemacht.

Besonders gereizt hat mich dabei die Industrielle Umgebung in der die Graffitis zu sehen waren.

 

 

Im ersten Bild, das ich euch heute zeigen will ging es mir besonders darum die Farben eines einzelnen Graffitis im Bild zu verstärken, weshalb ich mich dazu entschieden habe ein sogenanntes Colorkey Bild zu erstellen. Dabei habe ich das Graffiti einfach per Maske aus der Schwarz/Weiß Ebene entfernt.

 

 

Auch hier wurde per Ebenenmaske der Colorkey Effekt erzielt. Allerdings wurde dieses Bild im Gegensatz zum ersten Bild nicht nur aus einer Belichtung erstellt sondern es handelt sich hierbei um ein HDR-Bild was auf Grund des Schattens, der in den Eingang gefallen war nötig wurde.

Beide Bilder wurden übrigens mit dem Tokina AT-X 116 PRO DX bei 11mm an der Canon EOS 7D gemacht.

Bleibt für heute nur noch euch ein frohes Osterfest zu wünschen! ;-)

Review // Der große Noise Reduction Plug-In Vergleich

Da, wie bereits in vorhergehenden Artikeln erwähnt Adobe die Public Beta von Photoshop CS6 veröffentlicht hat und ich aufgrund der vielen schönen Neuerungen gerne komplett darauf umsteigen würde stand ich vor einem Problem.

Denn Photoshop CS6 wird es nur noch in einer 64-Bit Version für den Mac geben. Das heißt, dass der Betrieb im 32-Bit Modus, wie noch mit CS5 möglich, in Zukunft nicht mehr unterstützt wird.

Das ist eigentlich keine große Sache, denn man ist ja eigentlich froh, wenn man die Vorteile von 64-Bit Programmen nutzen kann, wie etwa die Möglichkeit dem Programm zugriff auf mehr als 4GB Ram zu geben. Doch gibt es ein Problem mit den 64-Bit Programmen: Auch alle Plug-Ins müssen 64-Bit Kompatibel sein. Und genau hier schlafen leider manche Plug-In Entwickler.

Ganz konkret gibt es keine 64-Bit Version des von mir bis dato genutzten Imagenomic Noiseware Professional Noise Reduction Plugin.

Und weil es mich schon längere Zeit nervt, dass ich aufgrund eines einzelnen Plug-Ins auf die 32-Bit Version von Photoshop angewiesen bin und CS6 jetzt gar nicht mehr mit Noiseware kompatibel ist, so lange von Imagenomic kein Update kommt, habe ich mich entschlossen einen Vergleichstest zwischen den bekanntesten Noise Reduction Plug-Ins zu machen.

Getestet wurden Nik Dfine 2.0, Topaz Denoise 5, Neat Image 7.1, PictureCode Noise Ninja 2.3.5, Adobe Photoshop Noise Filter und Imagenomic Noiseware Professional.

Hier ein kurzer Vergleich der wichtigsten Eckdaten der jeweiligen Photoshop Plug-Ins:

 

Name Nik Dfine 2.0 Topaz Denoise 5 Neat Image 7.1 Noise Ninja 2.3.5 Noiseware Professional 4.1 Adobe Photoshop
Mac 64-Bit Ja Ja Ja Nein Nein Ja
Preis 120€ 79,99€ 66,90€ (Pro) 79,95€ 69,95€ integriert
16-Bit Farbiefe Ja Ja Ja Ja Ja Ja

 

Bis auf Nik Dfine 2.0 liegen also alle Kandidaten im selben Preissegment. Wir werden sehen, ob sich dieser Preisunterschied auch in der Praxis bemerkbar macht.

Testbild 1 – Adler

 

 

Das ist schon das fertig bearbeitete und entrauschte Bild. Es soll nur darum gehen, dass ihr sehen könnt, wo die 100% Ansichten in den folgenden Vergleichen herkommen.

Dieses Bild eignet sich sehr für einen Vergleich der Noise Plug-Ins, da es rund um den Schnabel sehr feine Strukturen gibt, die möglichst nicht vermatscht werden sollten, es aber im Bokeh auch deutlich sichtbares Rauchen gibt, das möglichst homogen entfernt werden sollte. Und das ganze natürlich ohne, dass ich irgendwelche Masken anlege und den Entrauschvorgang so manuell selektiv anwende.

Hier der erste Ausschnitt. Zum Vergleich der angewendeten Software einfach die Maus über den jeweiligen Button bewegen. ;-)

 

 

Hier fällt bereits nach kurzer Betrachtung auf, dass die Photoshop interne Methode am wenigsten Detailzeichnung hat. Und wenn man etwas länger vergleicht fällt einem auf, dass das Ergebnis von Noise Ninja sogar schärfer als das Original ist. Hier wurde offensichtlich deutlich nachgeschärft. Trotzdem hat Noise Ninja im Gelbbereich des Schnabels eine gute Entrauschung hingelegt.

Für mich bleibt nach diesem ersten Vergleich folgendes Festzuhalten: Noise Ninja setzt sich in den Details leicht vor die breite Masse. Photoshop liegt auf Grund der entstehenden Unschärfe bereits sehr weit hinten.

Weiter geht es mit dem Vergleich im Bokeh unten am Flügel.

 

 

Hier sieht man im Original ganz ordentliches Rauschen an der EOS 7D bei ISO 800. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass es sich um 100% Ansichten von relativ dunklen Bereichen handelt.

Man sieht, dass Photoshop, obwohl es die Details im ersten Teil deutlich vermatscht hat, hier trotzdem keine schönen homogenen Farbübergänge hinbekommt.

Noiseware Professional greift hier am stärksten ein und sorgt auch für sehr homogene Farbübergänge.

Das Ergebnis von Topaz Denoise ist etwas fleckig.

Noise Ninja entrauscht relativ sachte und der Rest liegt im Wesentlichen gleich auf.

Das ist für mich ein Punkt für Noiseware und jeweils ein Minuspunkt für Photoshop und Topaz Denoise.

 

Testbild 2 – HDR

Kommen wir nun zu einem anderen Bild. Ich arbeite relativ häufig mit der HDR-Technik und dabei kann es je nach verwendeter Bearbeitungstechnik zu sehr starkem Rauschen, beispielsweise im Himmel aber auch in anderen Bildregionen kommen.

Hier zunächst wieder das fertige Bild um euch einen Überblick zu verschaffen.

 

 

Auch hier wollen wir uns zunächst einen Bildbereich ansehen, in dem möglichst viele Details erhalten bleiben sollten.

 

 

Das Beste Bild gibt hier nach meinem Geschmack Noiseware Professional ab, da es zwar in den etwas homogeneren Bereichen sehr gut entrauscht, es aber zusammen mit Neat Image die Kanten noch am schärfsten lässt. Ausser Photoshop, das bereits völlig Abgeschlagen hinter der Konkurenz liegt, sind die Ergebnisse der anderen Plug-Ins auf einem Niveau.

Jetzt soll es um den stark verrauschten Himmel gehen.

 

 

Hier zeigt meines Erachtens auch wieder Noiseware das beste Ergebnis. Das fällt besonders dann auf, wenn man auf die dunklen Palmwedel in etwa der Mitte des Bildes achtet. Hier erhält Noiseware im Vergleich zu den anderen Plug-Ins die meisten Details in der Palme. Zudem wird das Rauschen im Himmel ziemlich homogen und ohne Flecken gemindert.

Geschwindigkeit

Ich finde es eigentlich nicht besonders schlimm, wenn das Entrauschen ein bisschen länger dauert, wenn das Ergebnis dafür stimmt, aber trotzdem sollte es erwähnt werden, dass auf meinem Rechner Neat Image mit deutlichem Vorsprung am schnellsten von allen getesteten Plug-Ins war. Danach kamen im gleichen Geschwindigkeitsbereich Noiseware Professional und Noise Ninja, danach kam Nik Dfine 2.0 und wirklich SEHR langsam waren Topaz Denoise und Photoshops interne Entrauschung.

Also würde ich sagen, dass hier Neat Image diesen Punkt bekommt und Topaz Denoise bzw. Photoshop einen Minuspunkt bekommen.

 

Fazit

Bevor ich anfange über meine Sicht der Ergebnisse zu schreiben möchte ich festhalten, dass es hier bis auf die groben Ausreißer immer nur um meine persönliche Sicht auf die Dinge geht. So geht es manchen so, dass sie Rauschen in Bildern abgrundtief hassen und sie deshalb ungeachtet der Detailerhaltung im Bild lieber etwas mehr entrauschen. Ich gehöre jedoch zu der anderen Seite, die lieber etwas Rauschen im Bild hat und dafür mehr Wert auf die Erhaltung von Details legt. Genau in diesem Licht muss auch das Fazit gelesen werden. ;-)

Für mich geht nach den Tests mit leichtem Vorsprung Imagenomic Noiseware Professional als Sieger vom Platz. Es erzielt im Bokeh des Adler Bildes eine sehr gute Rauschunterdrückung und das nur auf minimalen Detailverlust am Schnabel, wenn man das Ergebnis mit dem Originalbild vergleicht. Sicher hatte Noise Ninja sogar noch mehr Details im Schnabelbereich, doch kam das nur aufgrund von zusätzlichem Scharfzeichnen zustande. Und das kann man ja noch manuell nachholen, wenn einem danach ist.

Nach Noiseware kommen für mich Picturecode Noise Ninja und Neat Image. Beide lieferten auch sehr gute Ergebnisse und Neat Image besticht geradezu durch seine wahnsinnige Geschwindigkeit.

Danach kommt Nik Dfine 2.0, dessen Ergebnisse irgendwie immer knapp hinter denen von Noise Ninja und Neat Image lagen, das jedoch deutlich teurer als die anderen Plug-Ins ist und zudem auch noch langsamer als die Konkurenz arbeitet.

Etwas abgeschlagen kommt dann Topaz Denoise und ganz zum Schluss die Photoshop interne Lösung, von deren Benutzung ich ehrlich gesagt abraten muss, da die Ergebnisse damit wirklich in keinster Weise mit denen der anderen Kandidaten mithalten können.

Für mich selbst hat sich somit mein ursprüngliches Problem leider nicht gelöst. Eigentlich wollte ich ja aufgrund der nicht vorhandenen 64-Bit Unterstützung des Photoshop Plug-Ins von Noiseware zu einem anderen Plug-In wechseln. Doch daraus wird wohl vorerst nichts, da mir die Bildqualität immer wichtiger ist als ein etwas vereinfachter Workflow. Somit werde ich wohl warten müssen bis Imagenomic endlich in die Pötte kommt und nach all den Jahren ein 64-Bit Kompatibles Update für Noiseware bringt.

Ich hoffe unser Test konnte euch, falls ihr auch noch unentschlossen seid welches Plug-In ihr euch zulegen sollt, weiterhelfen. Vielleicht seht deutet ihr die Ergebnisse ja auch etwas anders als ich und habt euch deshalb für einen anderen Testsieger entschieden. Falls das so ist, dann würde ich mich freuen, wenn ihr eure Meinung in einem Kommentar hinterlassen würdet ;-)

 

Messe Stuttgart – Retro Classics

Vor einer Woche war ich zusammen mit einem Kollegen auf der Oldtimer Messe “Retro Classics” in Stuttgart unterwegs. Eigentlich hatte ich vor, die Kamera an dem Tag mal zuhause zu lassen, da ich am Vortag sehr viele Bilder bei einem Konzert geschossen hatte, die erst noch sortiert werden mussten.
Aber ich musste meine Canon natürlich mitnehmen! Ich hätte es andernfalls wirklich bereut.

Wer schonmal auf der IAA war, weiß, wie abwechslungsreich, aber auch wie stressig so eine große Messe sein kann. Erst kürzlich waren wir in Genf auf dem Automobilsalon und dort war die Athmosphäre wirklich sehr positiv! Doch die Retro Classics setzt meiner Meinung nach noch einmal einen drauf! So entspannt bin ich selten von einer Messe heimgekommen. Es waren für einen Samstag erstaunlich wenig Besucher da, man musste nirgendwo anstehen oder sich durchquetschen.

Mehrere hundert Aussteller hatten über 3000 Oldtimer, Nutzfahrzeuge, früher Concept Autos, Fahrzeuge aus dem Motorsport, sowie ein paar aktuelle Modelle mit dabei. Somit war für jeden etwas geboten. Ich möchte euch jetzt bewusst noch keine Fotos der einzelnen Autos zeigen, sondern vielmehr ein paar HDR-Bilder des Stuttgarter Messegeländes, das erst wenige Jahre alt und super modern gestaltet ist!
Alle Aufnahmen sind mit der EOS 5D Mark II entstanden. Für die jeweils 3 HDR Belichtungen habe ich die Kamera entweder (wie bei dem ersten Bild) aufgelegt, oder draußen durch die kurzen Verschlusszeiten freihand fotografiert.

Empfangshalle

Außengelände

Parkhäuser

HDR-Aufnahmen erstelle ich im Wesentlichen so, wie es auch in unserem HDR-Tutorial beschrieben ist. Mittlerweile verfeinere ich die Bilder darüber hinaus noch etwas, insbesondere was Farben, Lichtsetzung, Kontraste und Schärfe angeht. Vielleicht gibt es deswegen bald eine Ergänzung in Form eines neuen Kapitels ;)

Demnächst werden dann auch noch die tollen Automobile der Messe mit einem Blogeintrag gewürdigt. Wer nicht so lange warten kann, oder generell mehr über die Messer erfahren möchte, kann hier im Forum Motortalk vorbeischauen, dort hat der Kollege, mit dem ich da war einen tollen Artikel veröffentlicht!

Ich bin ein Berliner!

Heute will ich euch ein Bild von einem Bauwerk zeigen, das im Laufe seiner Geschichte zu einem DER Symbole zunächst der Trennung Deutschlands und dann der Wiedervereinigung wurde. Die Rede ist natürlich vom Brandenburger Tor.

Hier wurden auch die berühmt gewordenen Worte “Ich bin ein Berliner” (John F. Kennedy, 26.06.1963) und “Mr. Gorbachev, tear down this wall!” (Ronald Reagan 12.06.1987) von den amerikanischen Präsidenten gesprochen.

Kein Bauwerk in Berlin wurde wohl häufiger Fotografiert, und obwohl es keinen Winkel mehr zu geben scheint, aus dem es noch nicht aufgenommen wurde, kann man als Fotograf natürlich nicht am Brandenburger Tor vorbeilaufen ohne ein paar Bilder zu machen.

 

 

Ich habe mich gezielt für eine sehr schräge Ansicht mit möglichst viel Verzeichnung durch mein Ultra-Weitwinkel-Objektiv (Tokina AT-X 116 PRO DX @ 11mm) entschieden. Zudem handelt es sich bei dem gezeigten Bild um eine HDR-Aufnahme, die aus drei Belichtungen zusammengesetzt wurde. Anders war es nicht möglich den relativ dunklen Vordergrund mit der durch die Wolken strahlenden Sonne im Hintergrund ordentlich abzubilden.

Letztes Jahr hatten wir bereits eine mini-Serie von Berlin-Bildern als deren Abschluss das hier zu sehen ist. HIER ist der Link zum Reichstagsgebäude und HIER gehts zum Kanzleramt.

Candle Light Dinner – Thai Style auf Koh Samui

Im September 2010 war ich knapp zwei Wochen lang in Thailand gewesen. Dabei habe ich mir die Hauptstadt Bangkok (siehe Blog-Artikel), den Nationalpark “Khao Sok” und die Ferieninsel Koh Samui angesehen.

Jeder, der drei Orte, hat seine ganz eigene “Magie” und heute möchte ich euch ein Bild vom Strand vor dem Hotel auf Koh Samui zeigen.

 

 

Kurz vor Sonnenuntergang verwandelt sich der Strand von Koh Samui, an dem tagsüber reger Badebetrieb herrscht, zur romantischen und fast märchenhaft anmutenden Kulisse für Leute, die sich ein Abendessen wie aus dem Bilderbuch am Strand gönnen wollen. Dabei sind die Preise in etwa vergleichbar mit den Preisen, die man auch hierzulande für einen durchschnittlichen Restaurantbesuch zahlen muss. Jedoch ist, wie man auf dem Bild nur unschwer erkennen kann, der Ausblick und die Stimmung vor Ort nicht mit hiesigen “durchschnittlichen Restaurants” vergleichbar.

Es ist sicher ein Abend, den man so schnell nicht vergisst. Und genau diese Stimmung habe ich versucht einzufangen, kurz bevor wir uns an den Tisch setzten.

Dabei habe ich einmal mehr, in diesem Fall um dem hohen Kontranstumfang des Sonnenuntergangs und der Gegenlichter Herr zu werden, die HDR-Methode gewählt um das Bild aufzunehmen.

Um dem, der das Bild sieht, den Eindruck zu vermitteln so nah wie möglich an, wenn nicht sogar in der Szene zu stehen, habe ich eine möglichst kurze Brennweite von 10mm am Crop gewählt. Das war das kürzeste, was ich zur Verfügung hatte.

Ich hoffe das Bild gefällt! :-)