Teaser // 40. Zürich ADAC 24h Rennen am Nürburgring

Liebe Freunde des Motorsports,

in diesen Tagen findet das wohl größte Motorsportevent der Welt wieder in der Eifel am Nürburgring statt.

Ich bin zu diesem Event das erste Mal vertreten und freue mich riesig darauf! Das Wetter hätte nicht “besser” sein können…. gestern hat es gehagelt und sogar geschneit (!), die Temperaturen schwanken zwischen 3-8°C, und für das Wochenende sind heftige Regenschauer und Unwetter gemeldet. Holt also die Liegestühle und die Sonnencreme raus!
Da hoffe ich doch, dass die Zeltplätze heil bleiben und die Fahrer nicht allzu viel Probleme bekommen…

Hier findet iht alle aktuellen Infos, alle notwendigen News für die Anreise und den Aufenthalt. So beispielsweise auch den Zeitplan. Es gibt zahlreiche Seiten für den Livestream, ansonsten überträgt Sport1 mehrmals am Tag live vom Ring.

Letzte Woche, als ich noch die Phase One ausgeliehen hatte, war ich ja in Köln unterwegs. Auf dem Heimweg bin ich am Nürburgring vorbeigefahren und habe ein paar Eindrücke an der Strecke fotografiert:

Dieses Tor steht entlang der Döttinger Höhe, der mehr als 3km langen Geraden am Ende der Runde. Direkt gegenüber ist die wohl berühmteste Tankstelle der Region, an der man zwangsläufig bei der Anreise vorbeikommt ;)

Bei Streckenkilometer 16 befindet sich der Abschnitt Brünnchen. Diese Links- / Rechts-Kombination hat es in sich, da die Strecke stark geneigt ist. Das bringt Lastwechsel beim Anbremsen mit sich. In Kombination mit dem oft nassen Eifelwetter ist das eine Stelle, an der man bei Unachtsamkeit schnell in der Botanik, oder gleich in der Leitplanke landet.

Später im Streckenabschnitt liegt der Bereich Pfanzgarten. Schnell um die Linkskurve, dann geht es geschlängelt abwärts, bevor es wieder in eine Rechtskurve weitergeht. Dazwischen müssen die Fahrer geschickt mit Gas und Bremse sein, denn direkt nach einem kleinen Sprung in der Anbremszone folgt eine Senke, in der viele Autos aufsetzen können. Verbremst man sich stark, fliegt man aus der nachfolgenden Kurve!

Letztes Jahr gewann zum fünften Mal das Team um Olaf Manthey. Man sagt ihm nach, dass kaum einer den Ring und seine Tücken so gut kenne wie er. Das Siegerauto, der Porsche GT-3 RSR “überlebte” die 24h mit einem großen Pflaster an der Front, die den Frontspoiler an der Karosserie hielt. Dennoch schaffte er es mit knapp einer Runde Vorsprung als Erster über die Ziellinie zu gehen. Während man auf der IAA dieses Auto in seinem originalen Zustand nach dem Rennen, dreckverschmiert, getaped, und abgesperrt bestaunen konnte, sah man den Porsche auf der Retro Classics in Stuttgart ohne Absperrung und komplett auf Hochglanz poliert. Man konnte sich sogar reinsetzen ;)

Dieses Jahr präsentiert sich Manthey Racing wieder als Geheimfavorit, diesmal aber mit einem neuen Design (Nadelstreifen Schwarz / Weiß) und ohne Werksunterstützung.
Nachher geht es für mich in Richtung Eifel. Der Zeitplan für Donnerstag sieht wie folgt aus:

8:20 – 11:15 Uhr       RCN Nordschleife Leistungsprüfung
8:40 – 9:40 Uhr       British GT Championship GP-Kurs 1. Freies Training
9:55 – 10:55 Uhr      British GT Championship GP-Kurs 2. Freies Training
11:30 – 13:30 Uhr    ADAC 24h-Classic Gesamtstrecke Qualifying
14:30 – 16:00 Uhr   40. ADAC Zurich 24h-Rennen Gesamtstrecke Freies Training
16:30 – 17:30 Uhr   Porsche Carrera Cup Deutschland / Gesamtstrecke Freies Training Renault Clio Cup / MINI
16:30 – 18:00 Uhr   40. ADAC Zurich 24h-Rennen ring°boulevard Autogrammstunde
18:10 – 18:45 Uhr    British GT Championship GP-Kurs Qualifying
19:30 – 23:30 Uhr   40. ADAC Zurich 24h-Rennen Gesamtstrecke 1. Qualifying

Am meisten freue ich mich hierbei auf das Qualifying bis in die Nacht rein! Das bietet ein wahnsinniges Szenario. Leider muss ich heute Nacht dann nochmal nach Hause fahren und bin dann ab morgen Mittag fest bis Sonntag Abend auf der Nordschleife und fotografiere ALLES! ;)
Ich bin gespannt, welche Performance die extra geliehene EOS 1D Mark IV zusammen mit meiner 7D auf der Rennstrecke liefert!

In diesem Sinne, euch allen ein schönes Rennwochenende! Ich werde die Tage wahrscheinlich nicht dazu kommen, euch direkt mit Bildern zu versorgen, aber Sonntag & Montag kommen auf jeden Fall Fotos :P

Frühlingsimpressionen aus dem Rhein-Neckar Gebiet

Der Winter gehört nun endgültig der Vergangenheit an und der Frühling hat mit zweitweise deutlich über 20 Grad Lufttemperatur spürbar die “Kontrolle” übernommen.

Da wird es allerhöchste Zeit, dass ich euch meine Frühjahrsimpressionen zeige, die ich in der näheren Umgebung gemacht habe.

Einen frühen Vorbote der heutigen Bilder hatte ich euch bereits vor einiger Zeit im Artikel “Jesus he knows me” gezeigt. Für die, die das Bild noch nicht gesehen haben gibt es HIER noch einmal den Link dorthin. ;-)

Sonst gibt es zu den Bildern von heute nicht besonders viel zu sagen, da sie glaube ich für sich selbst sprechen…

 

 

 

 

 

Unterwegs in Köln

Hey Leute,
ich bin zurück von meinem verlängerten Wochenende. Nachdem ich in München eher schlechtes Wetter hatte und kaum gute Bilder herausgekommen sind, gab es in Köln gestern Sonnenschein.

Die Phase One IQ180 war natürlich mit dabei. Man muss ja schließlich Pixel-Wahnsinn betreiben :P

Wie schon im letzten Artikel geschrieben, gibt es beim Handling der Kamera einiges zu beachten. Dieses Foto ist bei einer Brennweite von 80mm und einer Blende von 6.3 mit einr 1/80s entstanden, da ist ein Stativ Pflicht! Unschärfe durch geringstes Verwackeln fällt sofort auf.

Das hier ist die 100% Ansicht. Klar ist das Bild bearbeitet und auch etwas geschärft. Wenn man mit so einer Kamera arbeitet, wird man das Bild keinesfalls im Rohzustand belassen. Sehr eindrucksvoll, wo überall Schärfe und Zeichung vorhanden ist!

Dieses Foto kennen bestimmt viele von euch. Seit etwa 2008 beobachtet man in Köln den aus Italien stammenden Trend. Paare schwören sich die Liebe, in dem sie Schlösser an Laternen, Brücken, usw. anbringen und danach den Schlüssel wegwerfen, vorzugsweise ins Wasser. Man schätzt die Anzahl der Schlösser an der Hohenzollernbrücke auf mittlerweile über 60.000, was ein Gewicht von mehreren Tonnen bedeutet. Die 400m lange Brücke hält das natürlich locker aus, aber manche Gitterelemente sind von oben bis unten komplett mit Schlössern behangen. Noch duldet die Deutsche Bahn diesen Brauch.

Aus fotografischer Sicht finde ich dieses Foto zum Test interessant, da man gut die Schärfe, Farben und den Kontrast herausarbeiten kann.

Und auch hier wieder auf 100% herangezoomt. Beeindruckend, für was habe ich eigentlich ein Makro-Objektiv?! :D

Ich habe seit letzten Mittwoch mit der Kamera etwa 300 Bilder aufgenommen. Einige davon präsentiere ich euch in nächster Zeit. Die Motive sind dabei bunt gemischt, auch Studioaufnahmen sind diesmal dabei ;)
Leider muss ich die Kamera morgen wieder zurückgeben. Ein Fazit dazu folgt in Kürze!

 

Auto oder Kamera? Phase One IQ180!

Erinnert ihr euch noch? Vor einigen Wochen war ich in Groß-Gerau auf der Canon CPS Roadshow unterwegs. Dort waren neben Canon auch noch andere High-End Hersteller, wie Hasselblad, Profoto, und auch Phase One vertreten.

Es gibt so ziemlich überall eine Steigerung…
Wer denkt, mit Kameras wie der EOS 5D, der 1D, oder Nikons Pendant D4 wäre das technische und preisliche Ende der Fahnenstange erreicht, der irrt. Es geht noch mehr….viel mehr!
Auf der CPS Roadshow hatte ich ein nettes Gespräch mit den Leuten von Phase One. Daraus hat sich entwickelt, dass ich gerne mal eine Mittelformatkamera leihweise testen würde. Schnell war der Kontakt hersgestellt und so konnte ich absolut unkompliziert am Mittwoch eine Phase One IQ180 entgegennehmen.

Falls euch Phase One nichts sagen sollte, sagt euch vielleicht Hasselblad etwas. Als Mittelformat-Hersteller war Hasselblad im digitalen Bereich lange praktisch “alleine” unterwegs. Klar gab es Hersteller wie Leaf, Mamiya oder andere kleine Konsorten, aber erst Phase One konnte mit einer “Open Source” Lösung richtig auftrumpfen. Das Gehäuse basiert fast komplett auf dem Mamiya 645, kein Wunder, denn Mamiya wurde als Partner für die Entwicklung mit einbezogen. Das Herzstück sind aber die digitalen Rückteile. Die neusten sind die “IQ-Backs”. Diese bieten Auflösungen von 40, 60 und wahnsinnigen 80 Megapixeln.

Genug technische Faszination… wer “braucht” so eine Kamera? Naja, in der Werbebranche schreien viele nach immer mehr Auflösung, Schärfe, Details. Spätestens seit CGI-Techniken ist es praktisch möglich, unendlich hohe Auflösungen zu produzieren, da man vektorbasiert arbeitet. Bei Fotos will man da natürlich versuchen nachzuziehen. Häufig trifft man solche Kameras in großen Fashion-Studios an. Fotografen für die Vogue oder andere Hochglanz-Modemagazine arbeiten oft mit solchen Systeme. Aber auch Architektur-Aufnahmen, Fotos für die Automobilindustrie, oder Landschaften werden damit geschossen.

Mit einer solchen Kamera zu arbeiten, heißt allerdings nicht nur die Kamera in die Hand nehmen und loslegen. Die grobe Bedienung unterscheidet sich zwar kaum von einer DSLR, aber man muss auf einige Dinge achten:
Durch die enorme Auflösung werden selbst kleine Wackler zu Unschärfe und das Bild wird matschig. Daher sollte man immer mit einem ausreichend dimensionierten Stativ arbeiten.
Bauartbedingt sind übliche ISO-Werte etwa 35, 50, 100, bis maximal 200. Alles darüber resultiert in starkem Rauschen, was wiederum aufgrund der hohen Pixelzahl Unschärfe bedeutet. Die Phase One bietet allerdings die Möglichkeit, das Rauschen mit Interpolation zu senken. Dafür werden 4 Pixel zu einem zusammengefasst. Mit einer effektiven Auflösung von 20 Megapixeln kann man dann bis ISO 1600 gehen.

Ich habe seit Mittwoch weit über 150 Fotos mit der Kamera gemacht. Das war eine gute Mischung aus Landschafts-, Objekt- und auch Studiofotografie. Im Studio mit einem Blitz-System, einem Stativ und gleichbleidenden Bedingungen liefert so eine Kamera sowieso die besten Ergebnisse! Dazu bin ich zu einem guten Kollegen ins Studio nach Hockenheim gegangen. Mit viel Platz und einer absolut professionellen Blitzanlage haben wir einige Bilder geshootet.

Wenn er oder ich demnächst zum Retouchieren kommen, präsentiere ich euch die fertigen Bilder natürlich. Aber erstmal habe ich ein Bild vom Vorfeld des Mannheimer Flughafens für euch:

Ich habe nicht schlecht gestaunt, was mann aus der Rohdatei der Phase One alles herausholen kann. Das Bild ist eine Einzelbelichtung, direkt gegen die Sonne fotografiert. Man hat sehr gute Zeichnung im Schatten, und gleichzeitig ist der Himmel nicht überbelichtet. Das lässt sich beispielsweise mit den Reglern “Tiefen / Lichter” in Lightroom 4 regeln. Sonst ist an dem Bild nicht viel gemacht: Schärfe, Sättigung, Tonwertkorrektur und das teilweise Entfernen der Lens-Flares. Mühsam war allerdings das Aufspüren und Wegstempeln der zahlreichen Sensorflecken. Der 53,7 x 40,4mm große Sensor war von Partikeln gerade so übersät.

Hier mal das Bild in der 100% Ansicht:

Wer möchte, kann sich auch das Bild in Originalauflösung herunterladen (48MB). Diese beträgt übrigens 10328 x 7760 Pixel!

Was dieser Spaß nun Kostet? Naja…die Topversion kostet etwa schlappe 42.000€ netto. Passende Objektive von Phase One, Zeiss, oder Schneider-Kreuznach liegen zwischen 800 und 6.000€. Falls jemand mit einer solchen Kamera liebäugeln sollte, es gibt auch noch die Möglichkeit, werksüberholte Digitalbacks zu kaufen. Da liegt der Einstieg bei etwa 13.000€. Mieten kann man diese Kamera bei einschlägigen Rent-Service-Betrieben für etwa 250€ / Tag.

Ich fahre heute Nachmittag mit der Kamera für das Wochenende nach München und Montag bin ich in Köln. Freut euch also auf weitere, GROSSE Fotos ;)

 

Bildband: Berlin in HDR // (4) Im Plenarsaal des Reichstags

Im Rahmen meines Berlin Besuchs hatte ich die Möglichkeit über den Besucherdienst des Reichstags auf die Besuchertribüne des Plenarsaals im Reichstag zu kommen.

Dort wurde ein Vortrag über den Bundestag im allgemeinen Geboten, der etwa eine Dreiviertelstunde dauert und auch für Menschen, die sich – im Gegensatz zu mir – nicht besonders für Politik interessieren etwas sein könnte, da das ganze recht frisch mit etwas Witz aufgemacht ist.

Wichtig ist jedoch zu beachten, dass man sich für solche Vorträge, für den Kuppelbesuch und auch für Führungen durch das Reichstagsgebäude rechtzeitig, am besten Online, anmelden muss. Leider hat es deswegen bei mir nicht mit einer Führung geklappt, da die Plätze dafür schon ausgebucht waren.

Besuche im Reichstag sind übrigens generell kostenlos! Beziehungsweise sie wurden vom Steuerzahler (wer auch immer das sein mag :-D ) schon vorbezahlt. ;-)

Auf der Besuchertribüne habe ich natürlich jede verfügbare Sekunde vor und nach dem Vortrag genutzt um möglichst viele gute Bilder zu machen. Das Stativ durfte ich leider nicht mit hineinnehmen, wobei sich das Hauspersonal da etwas unsicher war. Das heisst, dass mit etwas Druck meinerseits da vielleicht mehr möglich gewesen wäre. Das war jedoch nicht nötig gewesen, da ich mein Bohnenkissen dabei hatte und somit einfach die Kamera auf den Geländern ablegen konnte. Das ganze ist zwar etwas weniger Flexibel als ein Stativ aber dafür habe ich es bisher wirklich an jeden Ort der Welt mitnehmen dürfen! :-) Da es im Plenarsaal nicht besonders hell ist sind HDR-Bilder generell nur mit Stativ oder eben Bohnensack möglich! Beide Bilder wurden übrigens mit 11mm Brennweite an meiner Crop-Kamera EOS 7D gemacht…

Hier die Ergebnisse für euch… ;-)

 

 

 

 

 

DTM Saisonauftakt 2012 in Hockenheim

Hallo Leute,
euch allen einen frohen ersten Mai! Herzlich Willkommen an alle, die noch oder schon wieder wissen, was ein Blog ist. Kinder, Alkohol ist böse! Nein, Spaß beiseite… :P

Ich war das gesamte Wochenende sehr viel unterwegs und wie versprochen hab ich heute die Bilder vom DTM Saisonauftakt in Hockenheim für euch. Das Wetter hat es an beiden Tagen gut gemeint. Nachdem es am Samstag bis zu 33°C hatte, war der Sonntag etwas milder. Ich war zwar nur sonntags da, aber es hat trotzdem für einen ordentlichen Sonnenbrand gereicht!

Nach einer gefühlten Ewigkeit ist neben Audi und Mercedes auch wieder BMW als dritter Hersteller in der DTM vertreten. So sind es nun 22 Autos, 4 mehr als noch im letzten Jahr. Das hat dafür gesorgt, dass auch viele Fahrer den Rennstall gewechselt haben. Martin Tomczyk oder Bruno Spengler fahren beispielsweise jetzt für BMW.
Laut Streckenkommentator waren die Tribünen nahezu alle ausverkauft, was bedeutet, dass etwa 90.000 Menschen den Weg zum Hockenheimring gefunden haben!

Nach dem Rahmenprogramm, wie dem Porsche Carrera Cup ging es um 14:03 Uhr dann in die Einführungsrunde:

Unsere Plätze waren zwar nicht schlecht, aber ich mag es bei solchen Veranstaltungen nicht, stundenlang auf einem Platz zu sitzen. Zum Glück konnte ich mich praktisch frei entlang in Richtung der Kurve der Südtribüne bewegen und überall wo ein Platz frei war kurz ein paar Fotos schießen. Dadurch gibt es immer eine etwas andere, interessante Perspektive.

Wie schon im DTM-Teaser geschrieben, habe ich mich besonders auf die komplett neu konstruierten Rennwagen gefreut! Durch ein verschärftes Reglement sind nun alle Hersteller dazu verpflichtet, kostenintensive und sicherheitsrelevante Teile einheitlich zu verwenden. So sind bei allen Fahrzeugen etwa 50 Teile identisch. Das betrifft vor allem Teile wie Heckflügel, Bremsen, gewisse Aerodynamik-Teile, aber vor allem die einheitliche Carbon-Monocoque Sitzeinheit mit Stahl-Überrollkäfig. Durch die Anlehung an die Formel 1 soll die Sicherheit deutlich erhöht werden, während die Kosten für die Entwicklung deutlich fallen. Beim Motor, dem Getriebe und deren Abstimmung haben die Teams jedoch einige Freiräume.

Das ist der nagelneue BMW. Die anderen beiden Teams, so wie viele Fans haben erwartet, dass BMW zwar gut sein wird, aber mit einem respektablen Abstand auf Audi und BMW hinten liegt. Doch die Leistung, die die BMW zeigten war überraschenderweise enorm stark!

Alle Fotos von den Autos habe ich mit der EOS 7D und meinem EF-300mm f2.8 L IS USM gemacht. An der 7D ergibt das durch den 1,6x Crop-Faktor eine effektive Brennweite von 420mm. Wie ihr seht, kann sich die Bildqualität der 7D bei Tageslicht und Sonnenschein absolut sehen lassen. Und durch den Crop-Faktor “braucht” man auch keine Linsen wie das 400mm f2.8. Allerdings beneide ich die “Kollegen”, die mit den Presseleibchen und teilweise bis zu 600mm oder 800mm herumrennen, schon etwas. Um die Rückenschmerzen aber sicherlich nicht :P

Das Rahmenprogramm der DTM hat einiges geboten. Natürlich war ich auch in der Boxengasse und dem Fahrerlager unterwegs. Mit etwas Glück trifft man im richtigen Augenblick viele interessante Leute, Promis oder Fahrer. In meinem Fall war es Motorsport-Experte Wolfgang Rother, Sportmoderator unter anderem für Sport1 und Sky für die Formel 1, oder wie hier für die Audi VIP-Gäste der DTM:

Aber auch Michael Schumacher und Nico Rosberg waren vor Ort, um in ihren Mercedes-GP Formel 1 Autos ein paar Runden zu drehen. Nachdem Michael vor der Mercedes-Tribüne ein paar Donuts gedreht hat, ist er dort hinten ausgestiegen und ins Mercedes VIP-Zelt gelaufen. Glücklicherweise war ich genau dann auch dort:

Im Fahrerlager hatte jeder Hersteller typischerweise seinen “Palast” aufgebaut. Es ist wirklich beeindruckend, wie riesig die “VIP-Quarters” sind. Audi, BMW und Mercedes hatten davor jeweils ihre Top-Modelle (C63 AMG Black Series, M6, RS6 usw.) ausgestellt. Ein besonderes Highlight war für mich ein Mercedes SLS-AMG mit wahrscheinlich allen Extras, die Man(n) bei AMG im Performance Programm für Geld kaufen kann. Der Grundpreis eines SLS liegt grob bei 180.000€. Das ausgestellte Modell brachte es auf über 360.000€. Dafür verantwortlich waren beispielsweise eine Sonderlackierung (Unikat!) für 35.000€, Sonder-Lederausstattung mit Kontrastnähten für 70.000€,
Leistungssteigerung, Carbon-Keramik Bremsscheiben, Carbon-Paket, usw.!

Wie bisher jedes Jahr hatte Mercedes für seine besten Kunden eine AMG-Erlebniswelt an der Mercedes-Tribüne eingerichtet. Vor der ohnehin schon eindrucksvollen Kulisse stand so ziemlich das gesamte AMG-Portfolio der Kunden mindestens einmal dort. Komischerweise kam es mir vor, als wäre ein oben genannter SLS-AMG “normal” … denn es waren gleich 13 (!) allein in einer Reihe gestanden!

Weiter hinten beim Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums haben Fahrer der AMG-Diving-Academy für VIP-Gäste ein besonderes Programm aufgebaut. Man konnte ein paar Runden auf dem Parcour in Autos wie dem C63 AMG, SLK 55 AMG oder E500 Coupé mitfahren… im Volldrift! Sehr eindrucksvoll ;)

Gehen wir wieder zum eigentlichen Rennen zurück. Ich glaube so spannend war die DTM seit Langem nicht mehr. Durch die ähnliche Performance liegen alle sehr eng beieinander. Und wenn es zu eng zugeht, bleiben Berührungen und Rempler nicht aus, wie in diesem Fall beim BMW. Hier sieht man auch sehr gut, wie viel Gummi gegen Ende des Rennen auf der Strecke liegt. Das hier ist die letzte Kurve vor der Start- und Zielgeraden. Hier wird nochmal stark angebremst und schnell rausbeschleunigt.

Gerade gegen Ende rückte die Spitze noch etwas zusammen, weil die Reifen immer weiter abbauten und bei einigen Teams das große Pokern um die Haltbarkeit losging. Dadurch kamen interessante Verfolgungsjagten und Überholmanöver zustande.

An der anderen Kamera hatte ich mein EF-70-200mm f2.8 L USM II montiert. Das war die ideale Brennweite, um von meinem Standpunkt aus Mitzieher zu probieren. Hierzu ist es notwendig, eine möglichst “lange” Verschlusszeit (ca. 1/50s – 1/100s) zu wählen, damit beim Mitziehen der Hintergrund verwaschen wird. Die Schwierigkeit dabei ist aber, genau mit der Fahrzeuggeschwindigkeit mitzuziehen, da sonst auch das Auto unscharf wird. Dazu muss man etwas herumprobieren. Idealerweise nimmt man zum Mitziehen ein Einbeinstativ, dann bleibt man in der Horizontalen stabil.

Nach vollendeten 40 Runden kam der Brite Garry Paffett mit einer Zeit von 1:04:37.615 in seinem Thomas Sabo Mercedes AMG C-Coupé vor Jamie Green, ebenfalls im Mercedes, als erster ins Ziel. Andy Priaulx wurde im BMW mit 28 Sekunden Rückstand leider nur Sechster.

 

Letzter Rückblick auf den Winter …

Die Wintersaison geht mit großen Schritten auch in den Skigebieten ihrem Ende zu und da wollen wir euch zum Abschluss noch ein paar Bilder aus der vergangenen Saison zeigen.

Alle Bilder sind in den französischen Alpen im Skigebiet “Les 3 Vallees” in der Umgebung von Albertville entstanden.

Ich glaube, dass man zu den Bildern nicht zu viele Worte verlieren muss, da sie für sich selbst sprechen! Wenn euch dennoch Fragen zur Entstehung der Bilder in technischer oder sonstiger Art im Kopf herum schwirren, dann fühlt euch frei diese unten als Kommentar zu posten! An sonsten: genießt den Rückblick auf den Winter und freut euch, wie ich, auf den Sommer! :D

 

 

 

 

Hierbei handelt es sich um eine 360 Grad Ansicht! Einfach in das Bild klicken und mit der Maus den Blick steuern! :-)

 

 

 

 

 

 

Solltet ihr jetzt noch einmal Lust auf Wintersport bekommen haben, dann schaut mein Ski-VideoSk aus dieser Saison an! ;-)

Umfrage und ein kleiner “Test”

Das Wort zum Donnerstag:
Genau wie Heidi Klum habe ich heute leider kein Foto für euch!

…nein, wirklich nicht. Heute steht vielmehr ihr als treue Leser im Mittelpunkt. Und mittlerweile sind das schon ganz schön viele :)
Um euch ständig interessante und neue Beiträge bieten zu können, interessiert uns, für was ihr euch interessiert!

Daher haben wir vor Kurzem auf unserer Facebook Seite eine Umfrage gestartet, diese findet ihr ganz oben angepinnt.
Und zwar geht es darum, dass ihr abstimmen könnt, was ihr in Zukunft mehr auf Waiting for the Gig sehen wollt!

Ihr habt die Wahl zwischen:

  • Tutorials (über Photoshop, HDR-Fotos, Plugins, etc.)
  • Produkt Reviews (über Kameras, Objektive, Foto Zubehör, Software)
  • Bilder, Bilder, Bilder!
  • Ankündigungen (Neuheiten, Fakten, Produkteinführungen)
  • Filmen mit DSLR (Video Tutorial, Schnitt-Software)
  • Umgang mit Social Networks und Fotos (wo und wie platziert man Bilder geschickt)
  • gemeinsame Aktionen, z.B. einem Fotowalk in der Region um Mannheim / Heidelberg

…und gerne könnt ihr natürlich noch Anregungen hinzufügen!

Schreibt uns einfach eure Meinung auf unsere Seite am Ende des Artikels oder bei Facebook als Kommentar! Wir freuen uns schon darauf! ;)

Teil Zwei des heutigen Posts ist ein kleiner “Test”. Hierbei geht es um ein Profi-Werkzeug aus dem Video-Bereich, eine Steady Cam. Eine Steady Cam ist dafür zuständig, dass Videoaufnahmen bei Bewegung (z.B. Laufen, Rennen, Treppensteigen, Aufnahmen aus dem Fahrzeug) in Ruhe bleiben.
Typische Hobby-Videos sind oft durch verwackelte Aufnahmen gekennzeichnet. Unter anderem unterscheidet das einen Hobby-Filmer vom Profi. Ruhige Aufnahmen gehören genau so zum Standard, wie ein Foto scharf sein sollte. ;)

Neulich habe ich für einige Minuten das Stabilisierungssystem Glidecam HD-4000 und die Weste mit Gelenkarm X10 ausprobieren dürfen. Das alles konnte ich bei A.F. Marcotec testen. Dort bin ich dann in einem Verkaufsraum voller Equipment herumgelaufen.
Dabei ist dieses kleine Video mit Testaufnahmen entstanden. Dafür dass ich das erste mal so damit herumgelaufen bin, bin ich zufrieden und beeindruckt wie ruhig das Bild ist.

 

Bildband: Berlin in HDR // (3) Berliner Dom

Nachdem wir die letzten Tage wieder etwas Abwechslung in die “Bude” gebracht haben wird es heute Zeit unseren Bildband “Berlin in HDR” fortzusetzen.

Dabei will ich euch heute zwei HDR-Bilder vom Berliner Dom zeigen.

 

 

Zunächst hatte ich einige Bilder von der “Frontansicht” des Doms geschossen, von der aus man ihn normalerweise auf den meisten Bildern zu sehen bekommt. Doch als ich gerade dabei war zur nächsten Sehenswürdigkeit am Dom vorbeizulaufen und eigentlich schon mit dem Motiv “Dom” abgeschlossen hatte drehte ich mich noch einmal um und habe genau aus dieser Perspektive nach oben zur Kuppel gesehen. Was ich sah fand ich sofort deutlich interessanter als die “Standardansicht” von vorne und deshalb habe ich sofort wieder die gerade eingepackte Kamera aus dem Rucksack geholt um noch eine letzte Aufnahme von diesem Bauwerk zu machen. Und wie es häufig so der Fall ist, ist eben genau diese Perspektive nach der Bearbeitung die gewesen, die mir am besten gefällt. Deshalb wollte ich euch auch dieses Bild zuerst zeigen.

 

 

Der Vollständigkeit halber und natürlich auch deswegen weil mir dieses Bild selbstverständlich auch gefällt gibt es als zweites noch die Ansicht von vorne. Allerdings bewusst mit dem zwischen Kuppel und rechtem Turm hindurch sichtbaren Fernsehturm. Irgendwie sieht es aus dieser Perspektive fast so aus als würde die Kugel direkt auf dem Dom stehen. Das finde ich irgendwie interessant! :-)

 

Nur noch eine Woche…

Ja wie der Titel schon verrät ist es noch eine Woche… eine Woche bis zum Start der DTM Saison 2012. Typischerweise geht diese am Hockenheimring los. Und da, wie ihr vielleicht schon wisst, der Ring mein “Zweitwohnsitz” ist, bin ich auf jeden Fall auch dort, wenn die DTM mit einem starken Aufgebot den Beginn der Saison feiert! :)

Diese Aufnahmen habe ich bisher noch nicht veröffentlicht, weil ich schlicht nicht zum Bearbeiten gekommen bin :P Ich war letztes Jahr privat auf der DTM unterwegs und direkt danach habe ich ein paar wenige Bilder bearbeitet. Die restlichen hundert Fotos blieben unsortiert in meinem Ordner für neue Daten liegen, immer mit dem Hinweis, dass noch Sortieren, Bearbeiten und Archivieren fehlt…
Vor kurzem habe ich dann alles sortiert und nun, eine Woche vor der DTM ein paar Bilder bearbeitet – als Teaser sozusagen.

Am meisten freue ich mich auf die neuen Autos. Nachdem im letzten Jahr das Reglement den technischen Fortschritt und wie Weiterentwicklungen sehr beschränkt haben, konnten die Hersteller nun Autos von grundauf neu aufbauen. Mercedes geht mit der C-Klasse Coupé und Audi mit dem A5 Coupé an den Start. Wieder neu dabei ist BMW mit ihrem M3. Nach der längeren Abstinenz aus der DTM melden sich die Bayern mit optisch wie technisch wirklich starken Autos zurück! Das hat BMW unter anderem auch bei den ADAC 24h Rennen am Nürburgring in den letzten zwei Jahren bewiesen.
Dass diese DTM Autos aber bis auf die Silhouette kaum noch etwas mit den Serienfahrzeugen gemein haben, sollte klar sein ;)

Als die Autos dann nach dem Rennen im Parc-Fermé standen, konnte ich dieses HDR der C-Klasse machen. Das Objektiv war genau ein kleines Stück schmaler als die Streben im Zaun.

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Wochenende! Ich werde samstags vor Ort sein. Wenn ihr auch vorhabt zur DTM zu gehen, sagt doch einfach Bescheid!